„All hail, Macbeth!“ – Shakespeare im Internationalen Theater Frankfurt

Am Ende der Projektwoche war es endlich so weit: Nach intensiver Beschäftigung mit Shakespeares großem Drama machte sich der Englischgrundkurs 12 Englisch von Herrn Moos, begleitet vom ebenfalls Shakespeare-erfahrenen Leitungskurs 12 von Frau Lehnert-Loeb, auf die Reise ins Frankfurter Ostend. Nachdem alle angekommen und die Tickets verteilt worden waren, nahmen wir vor der minimalistischen, schwarz-weiß gehaltenen Bühne Platz und waren schnell im Bann dreier Hexen, die nicht nur Macbeth mit „Fair is foul, and foul is fair“ und „When shall we three meet again, in thunder, lightning, or in rain?“ faszinierten. 

Schnell waren alle im Bann der Handlung um Ehrgeiz und Machtgier, der wunderbaren Sprache und schauspielerischen Darstellung. Die Explosivität der Beziehung Macbeths und seiner Frau und deren zu allen Mitteln greifendem Manipulationsvermögen („Look like th’innocent flower, but be the serpent under’t“) wurden sehr gut deutlich. 

Als es schließlich hieß, „What’s done cannot be undone“, und sich ein zunehmend irrationaler Macbeth ein letztes Mal an die Hexen wandte, um sich seines Throns zu vergewissern, war jedem aus den Kursen klar, was die letzten Prophezeiungen, „None of woman born shall harm Macbeth“ und „Macbeth shall never vanquished be until Great Birnam Wood to high Dunsinane Hill shall come against him“, zu bedeuten hatten. 

Am Ende belohnte großer Applaus die Schauspieltruppe von Shakespeare Frankfurt, und auch wenn Macbeths Krone fehlte und gelegentlich schnell gesprochen wurde, gingen alle nach einem gelungenen Abend beeindruckt und mit hohem Diskussionsbedarf nach Hause.

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