Zum Abschluss unseres Gebärdensprachenwahlangebotes sind wir gemeinsam ins Kino gegangen. Wir schauten uns „Sorda – Der Klang der Welt“ an. Um 11:15 Uhr trafen wir uns alle am Haupteingang der Schule, voller Vorfreude auf den Kinoausflug. Die Geschichte von „Sorda“ war sehr interessant. Es geht um eine gehörlose Frau, die mit ihrem hörenden Freund ein Baby bekommt. Schon während der Schwangerschaft ist es sehr schwer für sie, weil sie z.B. bei Arztterminen immer jemanden als Übersetzter haben muss. Als das Baby auf der Welt ist wird es nicht einfacher, denn die kleine Ona ist nicht sehr interessiert an Gebärdensprache und beschäftigt sich lieber mit ihren lauten Liederbüchern. Nachdem ein Streit zwischen dem Paar ausbricht endet der Film mit Onas drittem Geburtstag an dem ihr Vater und ihre Mutter zusammen mit der ganzen Kindergartengruppe Happy Birthday gebärden und ganz am Ende Ona doch noch ihre erste Gebärde zeigt. Am Film finde ich am interessantesten, dass man ihn in der ersten Hälfte aus der „hörenden“ Perspektive erlebt, aber nach dem großen Streit der beiden Hauptdarsteller den Film plötzlich aus der „gehörlosen“ Perspektive sieht. Man hört nur noch dumpfe Geräusche und die ganze Atmosphäre ändert sich. Nach dem Film hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns über unsere Eindrücke auszutauschen. Besonders spannend war es zu hören, wie jeder von uns die Geschichte anders wahrgenommen hat und dass Gebärden in allen Ländern unterschiedlich sind, es aber trotzdem auch Gemeinsamkeiten gibt.
Sophie Z., 7c











