Am frühen Morgen machten sich die Sozialkunde-Leistungskurse in der 11 von Herrn Michol und Herrn Müller auf ins winterliche Berlin. Direkt nach Ankunft in Moabit gingen die Schülerinnen und Schüler in die Debatte mit dem Pharmaverband, um Strategien, Inhalte und auch Kontroversen der Lobbyarbeit auszuloten. Der bis dahin schon lange Tag wurde durch leckere belegte Brötchen und Softdrinks abgemildert. Der Tagesabschluss bildete eine Führung im Jüdischen Museum zum Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland nach 1945. Dies hatte besondere Relevanz mit Blick auf den internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts einen Tag zuvor.
Das Thema „Informelle Politikprozesse“ konnte die Gruppen tags drauf mit dem Verband der Familienunternehmen e.V. erneut überprüfen. Im Auswärtigen Amt ging es für die Schülerinnen und Schüler vor allem um die Arbeit von Diplomatinnen und Diplomaten im Zeitalter von Trump. Die Exkursion nahm mit dem Besuch der „Bild“-Redaktion auch die Wirkung und die Rolle der Hauptstadtpresse in den Blick, und diskutierte mit dem Nachrichtenredakteur sowohl die generelle Veränderung der Medienlandschaft als auch die nicht minder kontroverse Berichterstattung der Bild.
Das Highlight der Exkursion bildete der Besuch des Bundestages. Die Sozlerinnen und Sozler hatten die Chance live ein prominent besetztes Plenum mit dem Kanzler zu verfolgen, bei der es im Anschluss an die Regierungserklärung zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands kontrovers zwischen Regierungs- und Oppositionsfraktionen herging.
In der Diskussion mit der Grünen-Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Misbah Kahn ermöglichten die Fragen der Sozi-LKs einen Austausch um Wege in die Politik, Oppositionsarbeit, das Resümee der Ampel-Koalition, Demokratie in Deutschland sowie den Nahost-Konflikt.
Vom Reichstag aus erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann Berlin im Schneegestöber und lösten dabei in einer Stadtrallye verschiedene Aufgaben.
Am Abreisetag besuchte der gesamte Jahrgang vormittags die Gedenkstätte Hohenschönhausen und wurde mit den Folgen von Gewaltherrschaft konfrontiert.
















