Am Anfang war die Zelle…

… damit begann auch der Bio-Unterricht der 10. Klasse. In der 11. und 12. hangelten wir uns dann durch den Dschungel der Dissimilation und Assimilation, durchquerten die Tiefen der Ökologie und die Ödnis der Genetik, bis wir nach den Verwirrungen der Neurobiologie am Ende der 12 im Rahmen der Evolution im Senckenberg Museum mit einer Führung zum Thema „Vom Menschenaffen zum Menschen“, endlich bei der „Krönung der Schöpfung“ landeten. Tante Lucy wartete auch schon auf uns, seit 3,2 Millionen Jahren, die Gute. Dieses Fossil aus der Familie Australopithecus afarensis wurde 1974 im äthiopischen Afar Dreieck gefunden und konnte bereits aufrecht gehen, ein Familientreffen der besonderen Art, also. Natürlich lernten wir nicht nur etwas über die notwendigen Skelettveränderungen für den aufrechten Gang, oder die zwangsläufig stattgefundene Vergrößerung der Hirnschädel der (meisten) Hominiden, wir staunten auch über die Evolution und Vielfalt der anderen Lebewesen (ja, auch Pflanzen sind Lebewesen, lieber …), besonders der Vogelarten, speziell der taubenartigen, begegneten in der Tiefsee skurrilen Organismen und unseren Urängsten („hier und so will ich auf keinen Fall sterben!“), und tatsächlich auch der „spannenden“ Hauptfigur unserer letzten Kursarbeit, der Blindschleiche, diskutierten über das Für und Wider eines Urelefanten als Haustier, rätselten über die Winzigkeit des versteinerten Dino-Kothaufens, analysierten auf der Bahnfahrt, natürlich wissenschaftlich fundiert, die Entwicklungsstufen der Mitreisenden … mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen … Insgesamt ein sehr schöner Abschluss unseres Unterrichts.

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