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Tag des drittschönsten Friedhofs der Republik

07.11.

Mainz - Besser hätte der Zeitpunkt nicht sein können: Pünktlich zum Tag des Friedhofs an Allerheiligen ist der Mainzer Hauptfriedhof von einer Expertenjury zum drittschönsten Friedhof Deutschlands nach Hamburg und München gewählt worden.

Herbststimmung auf dem Mainzer Hauptfriedhof: Auch das Wetter spielte an Allerheiligen mit bevor am Nachmittag der Regen aufkam.
Harry Braun

Die Wahl des Friedhof-Awards war von der Internetplattform bestattungen.de ausgerufen worden, Friedhöfe aus der ganzen Republik hatten sich beworben. Für den Wirtschaftsbetrieb Mainz, Eigentümer der städtischen Friedhöfe, steht mit der Wahl der Jury nun klar, "was für viele Mainzer insgeheim ohnehin keine Frage sein dürfte". "Die Wahl ist eine Bestätigung unserer Arbeit" sagte Jeanette Wetterling, Vorstand des Wirtschaftsbetriebs. Vor allem freue sie, "dass die Mainzer Bürger mit ihrem Engagement die Teilnahme an diesem Award erst möglich gemacht haben".

Vor dem Hintergrund dieser Auszeichnung wunderte es denn auch kaum, dass der Hauptfriedhof bei der nunmehr neunten Auflage des Tags des Friedhofs rund 2000 Besucher anzog. Ein "abwechslungsreiches" und vielfältiges" Programm versprach Wetterling in ihrer Ansprache im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst. In das seit Jahren bewährte Konzept, den Ort des Friedhofs an Allerheiligen mit einem informativen Angebot rund um das Thema Tod und Trauern zu bereichern, seien bei der diesjährigen Auflage neue Ideen eingeflossen. "Wir wollen grenzüberschreitend und enttabuisierend sein", so Wetterling. Schließlich seien Tod und Sterben noch immer ein Thema, mit dem man sich nicht gerne auseinandersetze.

Wie ein solch tabuloses Umgehen mit dem Tod in der Praxis aussehen kann, konnten die Besucher in einer Bilderausstellung besichtigen. Schüler des Frauenlob-Gymnasiums hatten sich zusammen mit ihren "älteren" Nachbarn aus dem St.Bilhildis Seniorenheim der Frage "Ist mit dem Tod alles aus?" gestellt und ihre Gedanken hierzu mit Pinsel und Farbe ausgedrückt. Viele Werke drückten dabei die Hoffnung von jung wie alt aus, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. "Es war faszinierend, zu sehen, wie die anfängliche Skepsis der Senioren gewichen ist, als sie begonnen hatten, sich mit den Kindern auszutauschen", berichtete die Studienrätin Ulrike Behlau-Dengler. Bereits seit zwölf Jahren gibt es das Projekt "Jung trifft Alt" von Frauenlob-Gymnasium und St. Bilhildis. Ein "Modelprojekt", betont Behlau-Dengler. Man wünsche sich, dass mehrere Schulen ähnliche Aktionen starten würden.

Erstmals im Programm war ein Rundgang durch das neue Krematorium. Dabei erklärten Mitarbeiter die einzelnen Etappen einer Feuerbestattung. Der Schwere des Themas zum Trotz, sah man auch hier viele interessierte Gesichter.

Martin Armbruster (RZ)

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