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„Space for Monks“ spielen bei Rock-n-Pop-Yongsters

17.02.

15.02.2013 - NIERSTEIN

Von Torben Schröder

Wie aktuell ihr Bandtitel dieser Tage ist, haben der Niersteiner Marin Schmid und seine Mitstreiter vor eineinhalb Jahren kaum ahnen können. „Space for Monks“, Platz für Mönche, nennt sich die am Mainzer Frauenlob-Gymnasium gegründete Band, die am heutigen Freitag in Bingen in der ersten Runde des Rock-n-Pop-Youngsters-Wettbewerbs eingreift.

Radiotaugliche Songs

„Alternative-Indie-Elektro-Rock-Pop“ nennt Mitgründer Schmid den Stil, und wer auf den Portalen Facebook, Soundcloud oder Myspace reinhört, wird kaum imstande sein, eine präzisere Definition zu finden. Ein erstaunlich reifer, sauber produzierter, ausgetüftelter, melodisch-melancholischer Stilmix ist dort zu hören, experimentell und zugleich unbedingt radiotauglich.

Das hat seine Gründe. Alle sechs Bandmitglieder sind „vom Fach“, haben in drei verschiedenen Jahrgängen den Musik-Leistungskurs des Frauenlob-Gymnasiums besucht und sich mehrheitlich danach in der entsprechenden Fachrichtung spezialisiert. Los ging es mit einigen Jam-Sessions des Niersteiners Schmid mit Schlagzeuger David Leonard und Bassist Jonas Parotat, denen sich bald Sänger Alexander Belak anschloss. „Wir wussten gar nicht richtig, was wir machen wollten - außer Musik“, erzählt Schmid, der eigens das Oppenheimer Gymnasium verlassen hatte, um in einen Musik-Leistungskurs zu kommen. Seit er fünf Jahre alt war, nahm der heute 19-Jährige Klavierunterricht, aber erst während der noch kurzen Geschichte bei „Space for Monks“ reifte der Entschluss, sich hauptberuflich im Bereich Musik zu versuchen: Schmid strebt ein „Musikdesign“-Studium an und möchte als Produzent arbeiten.

Der Entschluss reifte im „Creeptown“-Studio in Ockenheim, wo die inzwischen um Saxofonist Christopher Schneider und Leadgitarrist Kevin Jahne angewachsene Truppe unter professionellen Bedingungen Aufnahmen produziert - sechs Stück an der Zahl, doppelt so viele selbst komponierte Stücke umfasst das Repertoire. „Das erste Mal im Studio, als wir ein ganzes Wochenende lang Songs aufgenommen haben - das fand ich so cool, dass ich unbedingt dabei bleiben wollte“, erinnert sich Schmid, den besonders die Arbeit von Produzent Dennis Sauer faszinierte.

Ein- bis zweimal in der Woche wird im Jugendzentrum Ginsheim geprobt, Auftritte hatte die Band bereits auf einem Skate-Contest, auf der Weihnachtsfeier an der Mainzer Berufsschule, aber auch bei der European Management School und bei der Bestenehrung der Veranstaltungskaufleute. Beim ersten „eigenen“ Konzert zogen die „Mönche“ 80 Besucher ins Kajo am Mainzer Schillerplatz.

„Musik muss gehört werden, damit sie ihren Sinn erfüllt“, sagt Schmid. Insofern kann, selbst wenn es nicht zum Finaleinzug langen sollte, der Rock-n-Pop-Youngsters der Band völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Eine eigene CD soll noch in diesem Jahr fertig werden. Die Art und Weise des Vertriebs entscheidet sich in erster Linie daran, wen man beim Wettbewerb beeindrucken kann.

„The 4th dimension“, die vierte Dimension, lautet der aktuelle Arbeitstitel der Platte. Belaks Texte „beschäftigen sich immer mit dem Menschen“, sagt Schmid. Einen religiösen Kontext gibt es nicht, aber einen anthropologischen. Anhand der Texte entwickelt die Band musikalische Ideen, „jeder gibt aus seiner Richtung ein Stück dazu, und aus dieser Symbiose entwickelt sich unser Sound“, erzählt der Pianist. Dann und wann stoßen auch Gäste hinzu: Das Lied „Here comes the sun“ wurde im Rahmen eines Schulprojekts mit dem Mittelstufenchor des Frauenlob-Gymnasiums aufgenommen, bei „Lifestreams“ sind eine Gastsängerin und ein Cellist mit an Bord. Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Das gilt auch für den Bandnamen: Leonard brachte aus einem Thailand-Urlaub das Foto von einer ansonsten leeren Mauer mit, auf der sich lediglich ein Schild mit der Beschriftung „Space for Monks“ befand. Ein Platz für Mönche zum Meditieren. Passt irgendwie.

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