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Schon wieder in der Landesschau...

04.12.

Bildungsministerin Reiß stellt Zahlen vor

Mehr Unterricht - weniger Schüler

 

Der Unterrichtsausfall an den Schulen in Rheinland-Pfalz ist im aktuellen Schuljahr zurückgegangen - allerdings auch die Gesamtschülerzahl. Diese jedoch nicht in zuvor befürchtetem Maße.

Wie die neue Landesbildungsministerin Vera Reiß (SPD) am Mittwoch in Mainz mitteilte, sank die Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen um 5.000 auf insgesamt rund 420.000 - allerdings fiel der Rückgang damit weniger stark aus als befürchtet: Prognostiziert worden war ein Absinken um 9.000.

Die Differenz zwischen Vorhersage und tatsächlichen Anmeldezahlen habe dazu geführt, dass Rheinland-Pfalz erstmals von dem Beschluss abgerückt sei, die Gesamtzahl der Lehrer jährlich zu reduzieren, sagte die die Ministerin, die erst kürzlich die Nachfolge ihrer Parteikollegin Doris Ahnen angetreten hatte.

Deutlich verbesserte Unterrichtsversorgung

Der strukturelle Unterrichtsausfall an allgemeinbildenden Schulen liegt laut Reiß im aktuellen Schuljahr bei 1,6 Prozent. "Wir sind gut drauf, denn die Unterrichtsversorgung im Land ist es auch", sagte Reiß. Im Schuljahr 2013/2014 hatte der Wert noch bei 2,1 Prozent gelegen.

Vor allem an den Realschulen plus habe sich die Situation im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich verbessert, sagte die Ministerin. Ein Grund dafür sei, dass mehr Lehrer eingestellt wurden. Am besten sei, so Reiß, die Unterrichtsversorgung an Grundschulen. Diese liege bei 99,2 Prozent. Außerdem seien an diesen Schulen die Klassen immer kleiner geworden.

Auf den eigentlich für das laufende Schuljahr vorgesehenen Abbau von 250 Stellen sei verzichtet worden. Die dafür nötigen Aufwendungen in Höhe von 13,07 Millionen Euro könne das Ministerium aus dem laufenden Haushalt finanzieren.

GEW fordert mehr Planstellen

Die Bildungsgewerkschaft GEW forderte das Land auf, trotz der verbesserten Situation müssten weitere Planstellen geschaffen werden. Die Gewerkschaft kritisierte auch die hohe Zahl befristeter Verträge im rheinland-pfälzischen Schuldienst. Handlungsbedarf gebe es auch an denjenigen Schulen, an denen viele Flüchtlingskinder angemeldet seien, sagte GEW-Landesschef Klaus-Peter Hammer.

Das strukturelle Unterrichtsdefizit von 1,6 Prozent bedeute wöchentlich 11.000 Stunden, die ausfielen, bemängelte die GEW. Der Lehrerverband VBE wies darauf hin, dass die Quote den kurzfristigen Unterrichtsausfall nicht erfasst - etwa wenn Lehrer erkranken. Der tatsächliche Ausfall sei deutlich höher.

Stand: 03.12.2014, 16.35 Uhr

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