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Rote Karte für Gewalt auf Schulhof

06.12.

Schüler vom Otto-Schott-Gymnasium, vom Bischöflichen Willigis-Gymnasium und dessen Realschule, vom Frauenlob-Gymnasium und vom gastgebenden Gymnasium werden im Theresianum zu Schülerassistenten ausgebildet.	Foto: Privat Allgemeine Zeitung vom 06.12.2012 

PRÄVENTION Sportjugend bildet am Theresianum Schülerassistenten aus

(ebg). „Gewalt muss auf dem Schulhof Pause machen“ - ein eindeutiges Leitmotiv, unter dem die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz seit nunmehr 16 Jahren Schülerassistenten ausbildet.

„Schülerassistenten organisieren für ihre Mitschüler in Pausen und Freistunden eigenverantwortlich Spiel-, Sport- und Freizeitangebote und helfen so, der Gewalt auf den Schulhöfen vorzubeugen“, erklärt Dominik Sonndag von der Sportjugend. Am Gymnasium Theresianum bilden Mitarbeiter der Sportjugend nun auch wieder Mainzer Schülerinnen und Schüler aus. In diesem Jahr kommen sie vom Otto-Schott-Gymnasium, vom Bischöflichen Willigis-Gymnasium und dessen Realschule, vom Frauenlob-Gymnasium und vom gastgebenden Theresianum. Die Ausbildung findet an drei aufeinander folgenden Wochenenden statt und umfasst 30 Unterrichtseinheiten.

Dr. Ohle Wrogemann hat diese Ausbildung im Rahmen der Sportjugend ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium wurde nach einer Möglichkeit gesucht, Kinder frühzeitig mit Gewaltprävention an Schulen vertraut zu machen. „Je mehr Zeit die Kinder in den Pausen mit Bewegungsspielen verbringen, desto weniger Zeit bleibt ihnen für gewalttätige Auseinandersetzungen“, sagt er. Die Inhalte der Ausbildung sind unter anderem eine Einführung ins Inline-Skating, ein Anti-Aggressions-Parcours, Deeskalationstraining für Schüler und Lehrer, Hip-Hop und Streetdance, aber auch Integration von Menschen mit Behinderung oder Migrationsbiografie. „Inklusion ist ein wichtiges Thema für uns, weshalb wir auch einen Schwerpunkt auf diesen Bereich legen“, sagt Wrogemann. „Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, dass wir für jede Ausbildung Referenten aus diesem Bereich gewinnen können“, sagt er weiter.

Alle teilnehmenden Schulen erhalten nach Abschluss der Ausbildung eine Spielekiste im Wert von 1500 Euro. Gesponsert wird das Projekt von der EWR AG aus Worms. „Wir stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung und unterstützen dieses tolle Projekt sehr gern“, sagt Günter Reichart, Vorstand der EWR.

In Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz hat die Sportjugend bereits mehr als 2600 Schülerassistenten ausgebildet. Über 350 Schulen haben sich bis heute daran beteiligt.

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