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Mainzer Gymnasien: ADD und Ministerium verteidigen Aufnahme von Schülern aus Hessen

15.03.

15.03.2013 09:35 Uhr - MAINZ

Von Kirsten Strasser

Das Bildungsministerium und die Schulaufsichtsbehörde ADD weisen die Kritik von Schuldezernent Kurt Merkator, die Stadt Mainz müsse zu viele Schüler aus Hessen aufnehmen, zurück. „Es gibt klare Absprachen zwischen der Schulaufsicht – ADD und Ministerium – sowie der Stadt Mainz über die Aufnahme von hessischen Schülern in Mainzer Gymnasien“, betont Hans Beckmann, Staatssekretär im Bildungsministerium.

Wie berichtet, nehmen sowohl das Frauenlob-Gymnasien als auch das Rabanus-Maurus-Gymnasium, die beide schwache Anmeldezahlen hatten, jeweils mindestens Hessenschüler in Klassenstärke auf. Damit sei die Stadt als Schulträger nicht einverstanden, habe aber keine Handlungsmöglichkeiten, hatte Merkator kritisiert. Staatssekretär Beckmann hingegen betont, dass die Aufnahmen in den staatlichen Gymnasien nach der Schülerlenkung den Absprachen entsprächen.

Pädagogische Gründe

Wie berichtet, werden aktuell allein an den staatlichen Schulen in Mainz knapp 1.100 hessische Kinder beschult – über 800 davon an Gymnasien. Nun kommen erneut Dutzende Kinder aus AKK, Wiesbaden und Rheingau. Michael Mosbach, koordinierender Referent bei der ADD in Neustadt, verteidigt dieses Vorgehen: „Aus ökonomischer Sicht verstehe ich die Kritik des Mainzer Schuldezernenten, pädagogische Gründe sprechen aber für die Aufnahme von Schülern aus Hessen. Sie helfen zu sichern, dass Schulen ihre pädagogischen Konzepte umsetzen können und dass ein breites Angebot beibehalten werden kann – etwa ein altsprachliches Gymnasium.“

Die ADD habe vorab gemeinsam mit dem Schulträger die zur Verfügung stehenden Kapazitäten ermittelt – dementsprechend hätten die Schulen dann Anmeldungen angenommen, wenn Platz frei war, auch von Kindern aus Hessen. „Aber keiner zwingt irgendwem irgendwelche Schüler auf“, so Mosbach.

Keine Existenzgefahr

Tatsache ist: Sowohl das RaMa als auch das Frauenlob hatten so niedrige Anmeldezahlen, dass hessische Schüler dieses Jahr wohl noch willkommener waren als sonst. Aber – „so schlecht, dass es ohne Hessen nicht mehr existieren könnte, steht kein Mainzer Gymnasium da“, erklärt der ADD-Referent. Gerade in Städten mit tendenziell wachsenden Schülerzahlen stelle sich die Frage, ob Schulen geschlossen werden müssten, nicht.

Mosbach schätzt, dass hinter der Kritik des Schuldezernenten vor allem der Wunsch nach einem finanziellen Ausgleich steht – Hessen zahlt keinen Cent für seine Schüler, die in Mainz beschult werden. Doch das sei eine Sache, auf die die ADD keinen Einfluss habe, bekräftigt Mosbach. Viel „übler“ sei die Situation im übrigen in früheren Jahren gewesen, als rheinland-pfälzische Kinder keinen Platz in Mainzer Gymnasien bekamen. „Aber der Landkreis hat ja seine Schulen stark ausgebaut, dadurch hat sich die Lage entspannt. So nehme kein hessischer Schüler einem rheinland-pfälzischen oder gar Mainzer Kind einen Platz weg.

 

Kommentare zu diesem Sachverhalt bei AllgemeineZeitung.de... (nach unten scrollen und den Kommentarbereich anschauen!)

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Kommentar von Leserin2013 | 15.03.2013

Leserin2013:

Einseitige Stimmungsmache

Es stellt sich mir die Frage, auf welche Art und Weise hier Berichterstattung betrieben wird. Wie fundiert sind Ihre „Fakten“? Woher stammen Ihre Quellen? Äußerungen wie „Man sagt, dass das „Frauenlob“ unter den Hessen auch Realschüler aufnehme…“ sind faktisch falsch – das Frauenlob hat bisher nur Hessen mit Gymnasialempfehlung aufgenommen. Weiterhin lassen Formulierungen wie „Man sagt“ weniger auf eine gut recherchierte Quellenlage deuten. Auch die Tatsache, dass das Frauenlob bei Ihnen immer in Anführungszeichen steht, irritiert. (vgl. Kommentar von Frau Strasser am 14.3.)
Was soll weiterhin das Verbreiten von Unwahrheiten? „Tatsache ist: Sowohl das RaMa als auch das Frauenlob hatten so niedrige Anmeldezahlen, dass hessische Schüler dieses Jahr wohl noch willkommener waren als sonst.“ (Artikel vom 15.3.) Wie kommen Sie zu derartigen Feststellungen? Die Anmeldezahlen sind – trotz Ihrer Stimmungsmache – im Vergleich zum letzten Jahr angestiegen. Hessische Schüler waren am Frauenlob schon immer sehr willkommen. Schon seit vielen Jahren ist das FLG auch in Hessen sehr beliebt und inzwischen sogar trotz G8 eine beliebte Schule. Natürlich ist der Standort in Brückennähe prädestinierter als bspw. Gonsenheim oder Oberstadt. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls anzumerken, dass hessische Eltern einen großen Anteil am Förderverein der Schule haben. Dieser Förderverein ist der Hauptunterstützer, wenn die Stadt mal wieder spart (vgl. Klopapier).
Es läuft so vieles bereits gut! Sehr engagierte Schüler, ein engagiertes Kollegium und eine tolle Elternschaft arbeiten daran, eine gute, an die gesellschaftlichen Veränderungen angepasste Schule zu schaffen. Helfen statt "mobben"!