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Keine IGS am FLG

13.10.

Gutachten: Zu wenige "gute" Schüler für vierte Integrierte Gesamtschule in Mainz

Eine vierte IGS wird es in Mainz in nächster Zukunft nicht geben – weil derzeit viel zu wenige Kinder mit Gymnasialempfehlung an den bestehenden Gesamtschulen angemeldet werden. Damit seien die formalen Kriterien für eine weitere IGS nicht erfüllt, teilten Oberbürgermeister Michael Ebling und Schuldezernent Kurt Merkator (beide SPD) am Dienstag mit. Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten von Schulentwicklungsplaner Wolf Krämer-Mandeau, das am 25. Oktober im Schulträgerausschuss vorgestellt wird und bereits am Dienstag im Stadtvorstand erörtert wurde.

Nach Vorgaben des Bildungsministeriums gilt als Vorbedingung für die Einrichtung einer IGS: Mindestens 30 Prozent der aufzunehmenden Kinder müssen von der Grundschule eine Gymnasialempfehlung mitbekommen. „Daran scheitern wir“, sagt Merkator: „Gerade mal vier Prozent der Kinder, die in Mainz an einer IGS angemeldet werden, bringen eine Empfehlung fürs Gymnasium mit.“

"Das Thema ist aufgeschoben, nicht aufgehoben"

Ganz entschieden, so Merkator und Ebling, spricht sich der Stadtvorstand zudem gegen eine Umwandlung des Frauenlob-Gymnasiums in eine IGS aus – diesen Weg empfiehlt Schulentwicklungsplaner Krämer-Mandeau als „verträglichste Lösung“ für den Fall, dass Mainz unbedingt eine vierte IGS haben möchte. Statt dessen sollen die Gymnasien in kommunaler Trägerschaft „nachhaltig unterstützt und gleichberechtigt weiterentwickelt“ werden. Die Schulverwaltung werde das Thema „vierte IGS“ dann wieder auf den Tisch bringen, wenn die formalen Kriterien erfüllt seien“, so Ebling und Merkator – dies sei frühestens im Herbst 2015 der Fall.

„Das Thema ist aufgeschoben, nicht aufgehoben“, betont Ansgar Helm-Becker, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Die Kriterien könnten zwar derzeit nicht erfüllt werden, „das kann aber in den nächsten Jahren schon anders aussehen.“ Er übt Kritik an dem Gutachten des Schulentwicklungsplaners, das lediglich die Umwandlung des Frauenlob-Gymnasiums in Betracht ziehe. „Man muss vorbehaltlos alle Standorte prüfen, auch die der Realschulen plus, etwa Mombach-Budenheim.“

„Mit der FDP wird ohne Not kein Gymnasium geschlossen, sieht sich Cornelia Willius-Senzer, schulpolitische Sprecherin der FDP, in ihrer Haltung bestätigt. Ebenso wie die Christdemokraten: „Mit unserer Einschätzung, dass kein Gymnasium geopfert werden soll, lagen wir schon vor Monaten richtig“, so Norbert Solbach, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. Die SPD will in Sachen vierte IGS am Ball bleiben. „Sie ist nach wie vor politisch gewollt“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Kinzelbach. Um ein bestehendes Gymnasium müsse aber „niemand Angst haben“.

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