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3500€ beim Sponsorenlauf

18.07.

Allgemeine Zeitung vom 16.07.16

Von Lisa Brunner

MAINZ - „Jetzt laufen wir, so wie ihr gelaufen seid.“ Unter diesem Motto stand der 24-Stunden-Sponsorenlauf der achten Klassen des Frauenlobgymnasiums Anfang Juni. Die Schüler und Schülerinnen sammelten knapp 3500 Euro, die sie am Freitag für die Flüchtlingshilfe spendeten. „Die Idee kam von den Schülern selbst, durch die Berichterstattung über Flüchtlinge in den Nachrichten kamen sie auf das Thema und wollten auch etwas für die Flüchtlinge tun“, erzählt Klassenlehrerin Claudia Daumann, die das Projekt seitens der Lehrer koordinierte. Die Schüler hätten aber alles selbstständig organisiert, es seien Gruppen gebildet worden, die sich um verschiedene Aufgabenbereiche kümmerten.

Das Geld gehe zum einen an das Malteser-Projekt „MLM – Malteser lotsen Migranten“, bei dem Malteser besonders jungen, unbegleiteten Flüchtlingen bei Behördengängen und Anmeldungen bei Bildungskursen helfen und sie begleiten. Und zum anderen werde mit dem Geld das World Vision-Projekt „SpielMobil“ unterstützt – ein Lieferwagen voller Spielsachen, der regelmäßig zu Flüchtlingsheimen fährt, damit die Kinder, die dort leben, damit spielen können.

„Riesiger Beitrag zu Solidarität und Toleranz“

Behrouz Asadi, Leiter der Abteilung Migration der Malteser in Rheinland-Pfalz und Hessen, und Shideh Daghooghi, Leiterin der psychosozialen Betreuung der Malteser, waren vor Ort, um die Spende entgegenzunehmen und den Kindern zu danken. Behrouz Asadi war schwer beeindruckt: „Wir sind sehr glücklich über die Aktion, dass Jugendliche sich in dem Alter so für Flüchtlinge einsetzten und ihre Zeit und Kraft opfern, ist nicht selbstverständlich. Der Betrag, der zusammen- gekommen ist, ist auch gar nicht so wichtig; das Projekt ist ein riesiger Beitrag zur Solidarität und Toleranz für Flüchtlinge. Ich möchte mich auch bei den Eltern und der Schule bedanken, die ihre Kinder dabei unterstüzt haben. Wir haben mit jugendlichen Flüchtlingen den Lauf besucht und die waren fasziniert von dem Einsatz, der an den Tag gelegt wurde.“

Emily und Paula, beide 14 Jahre alt, haben beim Lauf mitgemacht. Sie erzählen, dass die achten Klassen sowieso einen 24-Stunden-Lauf machen sollten, und da sie auch etwas für Flüchtlinge tun wollten, hätten sie diese zwei Dinge einfach verbunden und ihren eigenen Sponsorenlauf ins Leben gerufen. In Gruppen eingeteilt, sind die Schüler immer abwechselnd gelaufen, es war also in den 24 Stunden immer jemand auf der Laufbahn. „Das war echt anstrengend, aber hat auch Spaß gemacht“, so Emily.

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