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G8 im Aufwind

15.03.

Otto-Schott- und Frauenlob-Gymnasium verzeichnen steigende Anmeldezahlen

Kehrtwende fürs Frauenlob-Gymnasium in der Neustadt: Erstmals seit Jahren steigen die Anmeldezahlen an der G 8-Schule.<br /><br /><br />	Archivfoto: Sascha Kopp

Kehrtwende fürs Frauenlob-Gymnasium in der Neustadt: Erstmals seit Jahren steigen die Anmeldezahlen an der G 8-Schule.


Archivfoto: Sascha Kopp

 
 
Von Kirsten Strasser

13.03.2015

MAINZ - Das Frauenlob-Gymnasium hat die Talsohle überwunden. Die Anmeldezahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren – für das laufende Schuljahr konnte das Frauenlob nur drei fünfte Klassen bilden – deutlich gestiegen. „Wir haben diesmal vier Züge locker vollbekommen“, freut sich Schulleiter Stefan Moos. Unter den künftigen Fünftklässlern werden nur sehr wenige Jungen und Mädchen aus Hessen sein. „Wir konnten nur die Geschwisterkinder berücksichtigen.“ Fast alle Anmeldungen seien aus Mainz gekommen, betont Moos, „die Eltern haben offenbar mit G 8 kein Problem mehr“.

Antistimmung löst sich auf

 

Tatsächlich scheint sich die Anti-G 8-Stimmung aufzulösen. Auch das Otto-Schott-Gymnasium (OSG) in Gonsenheim, zweites staatliches G 8-Gymnasium in Mainz, erfreut sich riesigen Zuspruchs – dabei waren die Zahlen auch in früheren Jahren nie schlecht. „Wir lagen bei den Anmeldezahlen deutlich höher als in den letzten Jahren“, sagt Direktor Dr. Ernst Schmitt. Daher wird das OSG einen zusätzlichen Zug bilden. „Wir gehen mit fünf fünften Klassen plus Hochbegabtenklasse ins nächste Schuljahr.“ Trotzdem müssen Kinder abgewiesen werden. Auch Schmitt sieht G 8 im Aufwind. „Die Eltern haben sich ganz bewusst dafür – und für die damit verbundene Ganztagsschule – entschieden.“

Derzeit sind die Stadt, die Schulaufsicht und die Schulleitungen dabei, die Schülerströme zu lenken; vor Beendigung des Verfahrens wollen die Beteiligten keine Details zu Anmelde- und Aufnahmezahlen bekannt geben. Fest steht: Jedes Mainzer Kind, das einen Platz in einem Gymnasium haben will, wird auch einen bekommen – wenn auch nicht unbedingt an seiner „Wunschschule“. Die Kapazitäten an den staatlichen Gymnasien seien zumindest zurzeit ausreichend, betont Schuldezernent Kurt Merkator. „Wir müssen nicht zubauen.“

Bei den G 9-Gymnasien haben nach AZ-Informationen vor allem das Gymnasium Oberstadt und das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss großen Zulauf. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch“, sagt Brigitte Wonneberger, „uns freut, dass auch der bilinguale Zug stark nachgefragt wird.“ Das Gutenberg-Gymnasium wird wie im vergangenen Jahr wieder sechszügig, das altsprachliche Rabanus-Maurus-Gymnasium bildet vier fünfte Klassen.

Die Integrierten Gesamtschulen wurden ähnlich stark nachgefragt wie in den vergangenen Jahren. „Wir verzeichnen sogar einen Anstieg bei den Anmeldungen“, sagt Roland Wollowski, Leiter der IGS Bretzenheim. „Sorgenkinder“ sind wohl wieder die Realschulen plus. Mit Ausnahme der Anne-Frank-Realschule plus in der Innenstadt verzeichnen nach AZ-Informationen alle staatlichen Realschulen plus erneut sehr niedrige Anmeldezahlen.

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