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Frauenlob-Schüler zeigen „Sweeny Todd“ in Mainz

28.05.

28.05.2013 - MAINZ

Von Benjamin Schäfer

„Wir haben Angst!“ rufen die ahnungsvollen Kinder ihrer Mutter zu, als sie sich bei Sweeney Todd einen Luxushaarschnitt abholen will. Zu Recht: Der hinterlistige Londoner Barbier zieht sein Messer und schneidet der eitlen Dame glatt die Kehle durch. So beginnt das Musical „Sweeney Todd, der Barbier“ in der Inszenierung von Schülern des Frauenlob-Gymnasiums.

Passenderweise ist die Eröffnungsmusik ein Begräbnismarsch, denn der wahnsinnige Todd – das Stück spielt im London des 19. Jahrhunderts – bringt im Laufe der Zeit an die zwanzig unbescholtene Bürger um. Und noch schlimmer: Das erste Chorlied handelt von Gebäck, das im Nachbarladen von Fräulein Nettchen aus dem Menschenfleisch gemacht wird, nachdem die Leichen in den Keller geworfen wurden. „Besonders viele Pasteten“ gibt es in dem Lied bei der Bäckerin – „da kann man nur beten“. Das Chörchen des Frauenlob-Gymnasiums, bestehend aus Schülern der fünften und sechsten Klasse, brachte nicht nur die Lieder nach Vorlage von Carey Blyton auf die Bühne. Auch die Schauspielszenen dazwischen wurden sehr witzig gestaltet.

Da kommt der arme Junge Tobias Ragg zu Sweeney Todd, um zu arbeiten und seine Schwester zu ernähren. Er und der Matrose Mark Ingestrie, der zunächst auch in Todds Keller landet, können aber das Komplott der Menschenfresser aufdecken. „Nun hab ich dich“ ist die letzte von sieben Moritaten, die instrumental von Schülern des Leistungskurses Musik der Klassenstufe zwölf begleitet wurden.

„Es ist eine schöne Sache, wenn die älteren Schüler die jüngeren unterstützen“, erläuterte Organisatorin und Dirigentin Annette Rieger. Seit Januar hatte die Gruppe miteinander geprobt, und das unter erschwerten Bedingungen: Die Schule stelle gerade um auf Ganztagsbetrieb. Die Kinder hätten aber große Spielfreude gezeigt und die Dialoge großenteils selbst entworfen. Auch die gut hundert Gäste waren begeistert.

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