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Frauenlob-Gymnasium rückt Schülerzahlen vor Mainzer Stadtratsmitgliedern zurecht

27.03.

22.03.2013 - MAINZ

Von Bernd Funke

„Wir haben mit 25 Schülern aus Hessen weniger als eine Klasse von der anderen Rheinseite“, rückt Ernst Jochim, der kommissarische Schulleiter des Frauenlob-Gymnasiums bislang kursierende Zahlen zurecht. Und: Es sei auch nicht korrekt, wenn behauptet werde, dass viele der rechtsrheinischen Schüler nicht aus den AKK-Gemeinden kämen: „Von den 25 sind 17 aus AKK.“

In schlechtem Licht

Am Donnerstag hatten Schulleitung und Elternvertretung die Stadtratsfraktionen eingeladen, um ein Bild zurechtzurücken, das in den Augen der Schule ein schlechtes Licht auf das G8-Gymnasium wirft. So mokierte sich Jochim über einen Hinweis, dass das Frauenlob auch hessische Schüler ohne Gymnasialempfehlung aufnehme: „Hessische Grundschulen sind nicht verpflichtet, Gymnasialempfehlungen auszusprechen. Wir haben uns an den Notendurchschnitt gehalten — der schlechteste lag bei 2,0.“ In Abstimmung mit der ADD seien vier Klassen zu je 26 Schülern gebildet worden. „Damit haben wir noch Platz für Zuzüge zum G8-Gymnasium.“ Seit rund sechs Wochen, so der Leiter der Orientierungsstufe, Schmahl, stehe fest „welche Kinder an unsere Schule kommen. Anmeldung für das G8 war schon im Januar.“

Die Informationsrunde geriet zu einem flammenden Bekenntnis zum G8-Gymnasium. Schmahl: „Das Interesse ist da, es ist ein Konzept das mit sinnvollem Ganztagsangebot punktet.“ Dem stimmten unisono die Elternvertreterinnen Mariann Schneider und Yasmin Grolla zu. Man sei glücklich über den Ausbau des Gymnasiums, „es wäre tragisch, wenn es nicht genutzt würde.“ Sissi Westrich (SPD) beruhigte: „Wir sehen nicht, dass die Schule bedroht ist.“ Und Norbert Solbach (CDU) bemühte sich um eine Analyse: „Die Baustelle und die noch immer nicht besetzte Stelle des Schulleiters — das ist sicherlich keine Werbung.“ Alles schon mal da gewesen, beruhigte der ehemalige Schulleiter Joachim Bliemeister. Als das Frauenlob vor 15 Jahren generalsaniert worden sei, habe man auch lediglich 57 Anmeldungen gehabt und nur drei Klassen bilden können: „Später hatten wir wieder einen rasanten Aufschwung.“ Ruth Jaensch (Grüne) und Kerstin Bub (FDP) lobten die „bunte Schullandschaft“ in Mainz und Bub wusste: „Für jedes Kind gibt es bei dieser Vielfalt die Schule, die passt.“

Die „Hessen-Schüler-Problematik“ gebe es nicht, betonte Jochim. Seien früher 40 Prozent der Schüler von der anderen Rheinseite gekommen, seien es heute unter 30 Prozent — aber 40 Prozent der Eltern aus Hessen seien im Schulelternbeirat aktiv, 50 Prozent im Förderverein, der 70 Prozent der Ausgaben der Schule zahle. Hier liege das Problem. „Der Finanzausgleich funktioniert nicht“, kritisierte Ruth Jaensch. Und Bliemeister konkretisierte: „Wiesbaden muss für die Schüler, die nach Mainz kommen, zahlen. Dann gibt es das Problem nicht.“ Aber, das wussten nicht nur die Stadtratsmitglieder: Schuldezernent Kurt Merkator (SPD) ist in dieser Frage in Wiesbaden auf Granit gestoßen. Und während Jochims Stellvertreterin Heike Lehnert-Loeb stolz berichtete, dass das pädagogische Konzept des Frauenlob bundesweit Anerkennung finde, bedauerte Jochim: „Bei den Privatschulen fragt niemand, woher die Schüler kommen...“

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