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Er ist "der Neue" am Frauenlob

25.01.

Von Kirsten Strasser

Allgemeine Zeitung vom 25.01.2014

SCHULE Stefan Moos übernimmt kommissarisch Leitung des Gymnasiums und freut sich auf gute Arbeitsbedingungen

MAINZ - Er ist der Mann, auf den die ganze Schulgemeinschaft gewartet hat: Stefan Moos übernimmt zum 1. Februar die Leitung des Frauenlob-Gymnasiums in der Neustadt. Es ist ein Job auf Zeit: Der Posten wird kommissarisch vergeben – bekanntlich gibt es um das Bewerbungsverfahren eine gerichtliche Auseinandersetzung.

„Das interessiert mich allerdings nicht sonderlich“, winkt Stefan Moos ab – er will sich jetzt auf die vor ihm liegenden Aufgaben konzentrieren. Die da wären: Das, was im Frauenlob-Gymnasium gut läuft („Und da gibt es Etliches!“ – O-Ton Moos), zu verstärken, und in das, was vielleicht festgefahren ist, frischen Wind reinbringen. „Ich freu mich drauf“, sagt der 43-Jährige, und wahrlich – auch angesichts des doch recht hohen Erwartungsdrucks wirkt er ganz entspannt.

Wobei – dieser Erwartungsdruck ist womöglich auch nur herbeigeredet, darauf macht Moos aufmerksam. „Es ist ja beileibe nicht so, dass das Gymnasium ein Schiff ist, das führerlos umherschlingert“, lächelt er – die Schulleitung habe, auch ohne Chef an der Spitze, hervorragende Arbeit geleistet. „Ich verstärke dieses Team jetzt“, sagt er. Freilich weiß er trotzdem: In der Außendarstellung der Schule wird es sich gut machen, dass wieder ein Schulleiter an Bord ist. Die Stelle ist seit Mitte 2012 vakant.

Doch woher kommt er, der Neue? Stefan Moos ist ein Rheingauer, lebt in Erbach, ist aber Mainz seit Studientagen verbunden. Und das auch beruflich: In den letzten sieben Jahren hat er am Studienseminar für Gymnasien in Mainz – hier werden Referendare ausgebildet – Führungsaufgaben innegehabt, war Fachleiter für Pädagogik und Berufspraxis. Außerdem unterrichtet er am Willigis-Gymnasium. Mit beidem ist jetzt erst mal Schluss – die Leitung des „Frauenlobs“ ist natürlich ein Fulltimejob.

Im November sei der Anruf aus dem Bildungsministerium gekommen, in dem man ihn gebeten habe, den Posten zu übernehmen, erinnert sich Moos. Überrascht sei er gewesen, sagt er, aber auch erfreut: „Immerhin beweist das ja, dass man mir diese Aufgabe zutraut.“ Recht schnell entschloss sich Stefan Moos, die Herausforderung anzunehmen: „Ich bin keiner, der irgendwo festsitzt, und schaue gerne über den Tellerrand.“ Das hat sich während seines bisherigen beruflichen Werdegangs immer wieder gezeigt, so hatte er etwa neben seiner Tätigkeit als Lehrer auch mal einen Lehrauftrag an der Universität.

Jetzt also: Rein ins Schulleben. Da warten die Aufgaben eines Leiters, aber auch das Unterrichten liegt ihm, er will es nicht missen. „Ich werde mindestens eine Klasse übernehmen“, sagt der Mathematik- und Englischlehrer. Schülern nicht nur Wissen vermitteln, sondern ihnen die Möglichkeit geben, zu Persönlichkeiten heranreifen können, das reizt ihn – und diesen Rahmen sieht er an seiner neuen Schule gegeben. „Das Frauenlob hat ein hervorragendes G8-/Ganztagskonzept.“ Dieses mit dem Kollegium weiterzuentwickeln, darin sieht er eine seiner Hauptaufgaben. „Schule darf nicht stehen bleiben, sie muss ein lernendes System sein.

Stichwort Elternarbeit – die liegt Moos, selbst zweifacher Familienvater, am Herzen. Es gehöre zu den Aufgaben eines Schulleiters, die Anliegen, Sorgen, Vorschläge aller Mitglieder einer Schulgemeinschaft wahrzunehmen – ob es sich um Schüler, Eltern, Lehrer handle. Deren Engagement hat Moos übrigens schon sehr beeindruckt: Am Informationstag, auf dem er sich erstmals vorstellte, sei das komplette Kollegium anwesend gewesen. „Und das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Erfreulich: Auch viele interessierte Eltern potenzieller Fünftklässler seien gekommen. Da ist Moos nicht bange, dass im nächsten Schuljahr das „Klassenziel“ – die Vierzügigkeit – erreicht wird.

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Kommentar von Katrin SCHMIDT | 02.03.2014

Katrin SCHMIDT: Inzwischen wieder näher an MZ wohnend, bekam ich letztens zu Gehör, dass das Flo endlich (erst einmal) jemanden für die Leitung bekommen hat.
Online hier bin ich leider selten, und wenig auf dem Laufenden, habe die Seite aber in meinen Favoriten.

Viele Grüße
aus dem Abi-Jahrgang 1984 -

K. Schmidt