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Ende des Schulleiterpraktikums erreicht

12.07.

Von Heiko Beckert

Allgemeine Zeitung vom 12.07.2016

MAINZ - Über die Einführung des neuen Schulleiters am Frauenlob-Gymnasium dürften sich gestern so ziemlich alle Schüler gefreut haben. Schließlich gab es wegen des Festakts nach der dritten Unterrichtsstunde schulfrei. Doch nicht nur das: Mit der Ernennung von Stefan Moos ist eine vierjährige Hängepartie mit viel Ärger und juristischen Auseinandersetzungen zu Ende gegangen. Kein Wunder also, dass politisch Verantwortliche, Eltern und Lehrer nach den zurückliegenden Querelen nun nach vorne schauen wollen.

Schulelternbeirat spricht von „Thriller“

Zur Erinnerung: Nachdem im Sommer 2012 der damalige Schulleiter Joachim Bliemeister das Pensionsalter erreicht hatte, blieb dessen Position vakant, weil ein unterlegener Kandidat im Besetzungsverfahren gegen die Entscheidung des Landes vor Gericht gezogen war und Recht erhalten hatte. Wie ein „Thriller“ seien die vergangenen Jahre gewesen, erinnerte Katharina Grill, Vorsitzende des Schulelternbeirats. Drei Anläufe, etliche Brandbriefe habe es gebraucht, um endlich zu einer Neubesetzung zu gelangen. Im Februar wurde Stefan Moos als kommissarischer Schulleiter eingesetzt. Nun sei der Moment gekommen, einen „Schlussstrich“ zu ziehen.

„Ich bin froh, dass die Schule wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangt“, betonte Schuldezernent Kurt Merkator (SPD) vor rund 400 Teilnehmern der Feierstunde. Was das Frauenlob nun brauche, seien Ruhe und Kontinuität. Die verspricht sich Merkator vom Chef der G8-Ganztagsschule. Langweilig werde es Moos nicht werden, versprach der Beigeordnete. Denn die Stadt will in das 125 Jahre alte Traditionshaus investieren. So soll die Turnhalle abgerissen und durch eine moderne Zweifeldhalle ersetzt werden. Danach müsse eine Sanierung des Altbestands folgen.

Eine Aussicht, die Moos nicht zu schrecken scheint. Wohl auch, weil das Frauenlob laut dem Oberstudiendirektor krisenerprobt ist: „Die Phase der Vakanz wurde nicht nur überbrückt, sondern gestaltet.“ Daran ist er nicht ganz „unschuldig“, da er seit dem 1. Februar 2014 das Haus „in Abordnung“ leitet. Der in Eltville geborene Moos bezeichnete das als „seltsamen Status“ und „bezahltes Praktikum als Schulleiter“. Vor seinem Sprung an die Schule in der Adam-Karrillon-Straße war er 17 Jahre am Willigis-Gymnasium. Nun möchte er eine „Evaluation“ durchführen, um die Schule weiterentwickeln zu können. Schon jetzt zeichne sich das Frauenlob dadurch aus, dass es einen engen Kontakt zwischen Lehrern, Schülern und Eltern pflege. Diese Zusammenarbeit entspricht wohl seinen pädagogischen Vorstellungen, die er als Dienst an den Schülern definierte. „Ich lerne und arbeite gerne hier“, versicherte Moos den Anwesenden. Und das darf er noch recht lange tun. Denn der neue Chef erreicht erst 2037 das Pensionsalter, wie Martin Gill von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) anhand der Personalakte ausgerechnet hatte.

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