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Doch wieder Wind ums Frauenlob...

30.10.

GYMNASIUM Eltern fordern Ministerin auf, für vakante Schulleiterstelle zumindest Übergangslösung zu finden / Auch Stellvertreter geht

Die Lage im Frauenlob-Gymnasium spitzt sich zu: Nach wie vor ist kein neuer Direktor in Sicht, und im Sommer 2014 geht der stellvertretende Schulleiter, der die Schule seit über einem Jahr kommissarisch leitet, in Ruhestand. Um auf diese prekäre Situation aufmerksam zu machen, hat der Schulelternbeirat die „Aktion Brandbrief“ gestartet. Derzeit wird in Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft ein Schreiben verteilt, das fordert, die Schulleiterstelle baldmöglichst zumindest kommissarisch zu besetzen. Die Briefe sollen unterschrieben und an Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) übergeben werden. „Die Resonanz aus der Elternschaft ist schon jetzt sehr groß“, sagt Schulelternsprecherin Yasmin Golla.

Die Stelle des Schulleiters am „Frauenlob“ ist seit Sommer 2012 unbesetzt. Das Gerichtsverfahren, das ein abgelehnter Kandidat angestrengt hat (wir berichteten mehrfach), läuft. Nach AZ-Informationen geht man derzeit davon aus, dass die Stelle auch zu Beginn des nächsten Schuljahres nicht besetzt werden kann – eine Nachricht, die die Schulgemeinschaft in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Brandbrief-Aktion des Schulelternbeirats sei in Abstimmung mit der Schule erfolgt, sagt der stellvertretende Leiter Ernst Jochim. Das Ministerium habe zugesagt, bis zum 30. November mitzuteilen, wie es weitergeht. Doch in den vergangenen Wochen habe man nichts gehört, betont Jochim. „Jetzt haben die Eltern Angst, dass auch der 30. November verstreicht, ohne dass es ein Signal gibt.“ Doch Ende November findet ein Info-Tag für interessierte Eltern künftiger Fünftklässler statt. „Und denen müssen wir einfach sagen können, wie es weitergeht.“

Auch das Bildungsministerium sieht die Gefahr, dass „in der Schulleitung eine für den Schulbetrieb problematische Vakanz eintreten könnte“, sagt Ministeriumssprecher Wolf-Jürgen Karle auf AZ-Anfrage. Daher sei der Schulleitung und der Elternvertretung zugesagt worden, dass „möglichst bald im zweiten Schulhalbjahr eine geeignete Person die Aufgaben des Schulleiters“ übergangsweise wahrnehmen wird. „An der Umsetzung dieser Zusage wird mit Hochdruck gearbeitet“, betont Karle.

Wann der Schulleiterposten definitiv wiederbesetzt werden kann, ist laut Karle offen. Nach wie vor sei beim Verwaltungsgericht Mainz die Klage des Bewerbers anhängig, der als nicht geeignet eingestuft worden war. „Es ist nicht absehbar, bis wann rechtskräftig über die Klage entschieden sein wird“, betont der Ministeriumssprecher. „Zumal es ja dem Klageführenden freisteht, gegebenenfalls den Instanzenweg voll auszuschöpfen.“

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