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Deutschlandfinale in Dortmund

26.05.

Samstagmorgen, 7 Uhr: alle Schüler schlafen - wirklich alle? Nein, fünf Jungs vom Frauenlob-Gymnasium sind auf dem Weg nach Haßloch - im Gepäck Laptops, jede Menge Legosteine und das „Gehirn“ eines Legoroboters.

Aber von vorne:

Seit Beginn des Halbjahres haben sich 2 First Lego Groups (FLG) unabhängig voneinander auf die World Robot Olympiad (WRO) vorbereitet, die in dieser Saison 2014 unter dem Motto „Roboter im Weltraum“ steht. Dazu zählt in der Regular Category, Altersklasse Junior (Geburtsjahr 1999 bis 2001), einen Roboter aus Lego Mindstorms zu konstruieren und zu programmieren, der  auf der Erdumlaufbahn ausgefallene Satelliten und Trümmerteile findet und zum Recyceln in die Weltraumfabrik bringt. Da diese Aufgabe auch nach Meinung der Organisatoren extrem schwer war, rauchten die Köpfe.  Wahlangebotsstunden (Team FLG 1), Freitagnachmittage (Team FLG 2) und sogar Osterferientage (beide Teams) wurden „geopfert“. Es gab Gedankenblitze, Diskussionen und besonders viel Frust. Eigentlich sollte die WRO als „ein internationaler Roboterwettbewerb [...] Jugendlichen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern [...] erleichtern und sie für einen Ingenieur- oder IT-Beruf [...] motivieren.“ Leider hatten bald alle das Gefühl „Technik frustriert“!

Anfang Mai standen die ersten Regionalwettbewerbe an. Ein Blick auf die Ergebnisse weckte Hoffnung: Andere Teams kämpften auch mit der Aufgabenstellung. Es wurde also weiter gearbeitet und sogar Notfallprogramme bereit gestellt.

Dann war es soweit. In Haßloch wurden nach der Begrüßung die Überraschungsregel bekannt gegeben: Eine Sonnensturm hat alle Satelliten beschädigt - es müssen also alle Satelliten in die Weltraumfabrik gebracht werden. Die Teams gingen in die 150-minütige Bau- und Testphase. Dann wurde es spannend.

Der 1. Lauf:

Voller Hoffnung startete Team FLG 1 den Roboter - doch der Roboter tat nicht was er sollte.

Voller Hoffnung startete Team FLG 2 den Roboter - doch der Roboter tat nicht was er sollte.

Dabei hatte es in den Testphasen doch oft geklappt.

Nochmal Bau- und Testphase, dann der 2. Lauf:

Für beide Teams wiederholte sich die Gefühlsschaukel: Hoffnung - Frust.

Team FLG 1 entschied sich jetzt dafür, das sichere Notfallprogramm einzusetzen. Team FLG 2 ging weiter auf Risiko.

Der 3. Lauf:

Das Notfallprogramm von Team FLG 1 funktionierte erwartungsgemäß, noch dazu in einer sensationellen Zeit.

Team FLG 2 scheiterte jedoch erneut. Die Enttäuschung war riesengroß und musste erst einmal verarbeitet werden.

Der 4. und letzte Lauf:

Team FLG 1 punktete mit dem Notfallprogramm in der gleichen sensationellen Zeit.

Team FLG 2 ging wieder auf Risiko und wieder ---

NEIN, diesmal klappte es - ein beschädigter Satellit landete in der Weltraumfabrik - beinahe hätte das Team FLG 2 vor lauter Jubel vergessen, den Lauf zu beenden.

Insgesamt hatten es nur 2 der 18 Teams geschafft mehr als einen Satelliten in die Weltraumfabrik zu bringen. Da sich drei Teams für das Deutschlandfinale in Dortmund qualifizieren konnten, warteten wir gespannt auf die Siegerehrung.

Team FLG 1 erreichte einen hervorragenden 7. Platz. Dazu gratulieren wir Serdar K., Raphel M. und Paul S. aus der 6c, die in ihrem Gesangsklassen-T-Shirt unsere Schule super präsentierten.

Für Team FLG 2 war es eng, aber möglich. Banges Warten - Platz 4 - 60 Punkten - jedoch nicht Team FLG 2. Damit war klar: Niklas I. und Lukas W. (beide 7c) fahren zum FINALE nach Dortmund.

Die Schulgemeinschaft drückt euch am 14. Juni die Daumen!

Nach diesem erfolgreichen Abschluss mussten alle 5 Jungs und die begleitenden Eltern wieder feststellen: „Technik begeistert“. 

Vielen Dank auch an Frau Weißenfels, die die Jungs sowohl in der Vorbreitung als auch vor Ort tatkräftig unterstützte!

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