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Das FLG wird endlich auch mal befragt...

09.11.

Unruhige Zeiten: Mainzer Frauenlob-Gymnasium kämpft um seine Zukunft

Allgemeine Zeitung vom 09.11.2012 - MAINZ

Von Kirsten Strasser

Das Frauenlob-Gymnasium mit seinen rund 1.200 Schülern ist eine der großen, etablierten Schulen in Mainz mit langer Tradition – und doch befindet es sich seit einiger Zeit in unruhigem Fahrwasser. Zum einen sind da immer wieder Forderungen, aus dem „Frauenlob“ in der Neustadt eine IGS zu machen. Und dann die drastisch zurückgegangenen Anmeldezahlen: Für das laufende Schuljahr wollten nur 60 Eltern aus Mainz ihr Kind auf diese Schule schicken. Mit Ach und Krach und Kindern aus Hessen konnten drei fünfte Klassen gebildet werden.

„Um ehrlich zu sein –wir waren gar nicht so unglücklich drüber“, sagt Ernst Jochim, der derzeit als kommissarischer Schulleiter fungiert. Was auf ein weiteres „Problem“ der Schule hinweist – es gibt derzeit keinen Direktor. „Wir haben unseren Wunschkandidaten, und der will auch zu uns kommen“, erklärt Jochim. Doch ein abgelehnter Bewerber um den Posten habe Widerspruch eingelegt. „Den prüft jetzt das Verwaltungsgericht.“

Zurück zu den sinkenden Schülerzahlen –die kamen Jochim ganz gelegen. Denn im Moment hat das „Frauenlob“ ein Platzproblem: Es befindet sich im Umbau. „Mehr Klassen hätten wir daher gar nicht unterbringen können“; sagt der kommissarische Schulleiter. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. Mit Beginn des neuen Schuljahrs soll auch der große Neubau fertig sein – mit Mensa, Dachterrasse und weiteren Klassenräumen.

Jahrelange Vorbereitungszeit

Doch bis dahin muss das Gymnasium mit einer Großbaustelle leben. „Ich bin sicher, dass auch dieser Umstand zahlreiche Eltern abgeschreckt hat“, sagt Jochim. „Doch damit ist es nächstes Jahr vorbei.“
Zur Verunsicherung in der Elternschaft dürfte aber auch das Schulprofil beitragen: Seit zweieinhalb Jahren ist das Frauenlob G8-Gymnasium. „Wir sind das sehr bewusst geworden, weil wir viele Vorteile sehen“, betont Jochim. „Wir haben sieben, acht Jahre Vorbereitungszeit hineingesteckt.“

Doch viele Mütter und Väter ließen sich durch den schlechten Ruf, den G8 vor allem wegen seiner Geschichte in Hessen genießt, abschrecken. „Da gibt es jede Menge Vorurteile und Nicht-Wissen.“ Die Eltern, die auf Infotage kämen, könne man samt und sonders überzeugen. „Doch die anderen erreichen wir gar nicht.“

Das Frauenlob will jetzt ganz offensiv werben. „G8 geht gut“, heißt es auf einem Banner, das groß über dem Eingang prangt. Und G8 gehe tatsächlich gut, betont auch Heike Lehnert-Loeb, in der Schulleitung für die pädagogische Leitung zuständig. Die G8-Kinder entwickelten sich sehr gut, seien wie ihre Eltern zufrieden mit dem Angebot.

„G8 ist kein Gymnasium für Überflieger“

„G8 ist kein Gymnasium für Überflieger“, sagt Jochim, „sondern eines für ganz normale Kinder mit Gymnasialeignung. Schüler, die sich selbst organisieren könnten, hätten aber Vorteile.“ Wir führen sie da aber langsam heran“, betont Lehnert-Loeb. Überhaupt gebe es in G8 zahlreiche Möglichkeiten, Kinder gezielt zu fördern. Oft werden die Klassen geteilt, und auch in der Lernzeit, die die Schüler sehr frei gestalten können, haben sie immer die Möglichkeit, einen Lehrer anzusprechen, betont Clemens Schmahl, Orientierungsstufenleiter. Zudem gilt für G8, das immer mit Ganztagsschule kombiniert ist, die Unterrichtsgarantie – es gibt keinen Ausfall. „Letztlich“, sagt Schmahl, haben G8-Schüler am Ende mehr Unterricht gehabt als G9-Schüler.

Er ist sicher, dass das „Frauenlob“ auch als G8 wieder Aufwind bekommt und letztlich mit seinem Konzept überzeugt. „Nächstes Jahr werden wir wieder vierzügig“, gibt sich Jochim zuversichtlich. „Und eine Zukunft als IGS? „Das war für uns nie ein Thema und wird es auch nicht sein. Da wissen wir auch die Stadt und das Ministerium hinter uns.“

Der erste G8-Jahrgang des

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