SED-Diktatur: Ausstellung im Frauenlob

01.06.

Allgemeine Zeitung vom 28.05.2015

MAINZ - (amas). „Wir sind ein Volk“ – es ist nun schon 25 Jahre her, seit dieser Ausruf die westdeutsche BRD und die ostdeutsche DDR vereinte. Ein unmittelbar Beteiligter dieser Zeit ist Rainer Eppelmann, ehemaliger DDR-Oppositionspolitiker. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Der Weg zur Deutschen Einheit“ – eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, berichtete Eppelman über seine Zeit als „Staatsfeind Nummer 1“ in der DDR.

20 Plakate zu sehen

Das Frauenlob-Gymnasium stimmte erfreut zu, als eine der neuen „Modellschulen für Partizipation und Demokratie“ diese Ausstellung auszurichten, erklärte Schuldirektor Stefan Moos. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Plakatausstellung mit 20 Plakaten, welche internationale und innerdeutsche Meilensteine auf dem Weg vom Mauerfall 1989 bis hin zur Deutschen Einheit 1990 zeigen.

Eine Kooperation mit dem Onlineprojekt „Unsere Geschichte. Gedächtnis der Nation“ ermöglicht dem Betrachter durch das Scannen von QR-Codes auf den Plakaten, Interviews mit Zeitzeugen bestimmter Ereignisse anzusehen.

Für den Mitbegründer des „Gedächtnis der Nation“ und ehemaligen ZDF-Redakteur Guido Knopp ist das ein „kostbarer Schatz, da Zeitzeugen Geschichte für jüngere Generationen nachvollziehbar machen“.

 

Weitere Infos:

http://www.rlp.ganztaegig-lernen.de/taxonomy/term/21/eroeffnung-der-ausstellung-der-weg-zur-deutschen-einheit-im-frauenlob-gymnasium-mai

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