Möbel auf der Matildenhöhe

23.09.

Auch wenn es für manche zunächst nach Möbelhaus aussah, die Jugendstilausstellung auf der Matildenhöhe ist wirklich ein Museum. Im Hauptgebäude der ehemaligen Künstlerkolonie gab es für den Geschichts-LK 13 von Dr. Förster Kunst und Kurioses auf ihrer Exkursion nach Darmstadt zu sehen. Nach (damals noch problemfreier) Bahnfahrt und Erklimmen der Anhöhe galt es am 4.7. die Frage zu klären welchen künstlerischen und geschichtlichen Wert die Ausstellung zum Jugendstil hat. Zwar liegen die errichteten Villen noch heute direkt vor Augen, doch das Vorhaben von einst, alltägliche Dinge zu Kunstobjekten zu erheben, mag heute merkwürdig normal anmuten. Das Credo von damals, ist heute mit einer großen Designkultur jedem bekannt. Doch dass dahinter mehr als schickes, cleveres Design stehen sollte, ein ganzes Lebensmodell nämlich, wurde erst durch die Ausstellung und die vielen Diskussionen an diesem Tag deutlich. Mit Unterstützung von Frau Krüger (Referendarin) erzählte Herr Förster von den ehelichen Verbindungen die zum Bau des Hochzeitsturms und der orthodoxen Kapelle führten.

Aber nicht nur zum Jugendstil und der Matildenhöhe wusste Herr Förster Einiges zu berichten. Auch über andere mehr oder minder bekannte Ecken Darmstadts, wie z.B. die historischen Wartehallen des Bahnhofs, hatte er einige Anekdoten parat.

Beim abschließenden Eis essen gab es also genug Gesprächsstoff;)

Von Frederike Holewik

Zurück