Die Lateiner auf Exkursion in Trier und der Villa Borg

16.07.

Wie lebten die Menschen vor 2000 Jahren, als diese Region noch zum Imperium Romanum gehörte? Die Lateiner der Klassenstufe 8 wollten es genau wissen und fuhren deshalb am vergangenen Donnerstag nach Trier, das in der Spätantike sogar den römischen Kaisern als Residenz gedient hat.

Zum Auftakt ging es in die Kaiserthermen, deren beeindruckende Überreste noch heute von der antiken Badekultur zeugen. Dort konnte am originalen Schauplatz der typische Ablauf des römischen Baderituals nachvollzogen werden. Es folgte der Besuch im Landesmuseum, wo man anhand eines riesigen Modells einen guten Eindruck vom Aussehen des antiken Triers bekommt. Doch auch andere Dinge gibt es dort zu sehen. Eine besondere Attraktion ist ein Goldschatz aus römischen Münzen, der im Jahre 1993 in Trier bei Bauarbeiten ans Tageslicht kam. Weiter ging es dann zur berühmten Konstantins-Basilika, die durch ihre enorme Größe nicht nur die Menschen der Antike beeindruckte. Schon beim Betreten wird klar: Hier residiert(e) der Kaiser! Den Abschluss des Rundgangs bildeten zwei weitere „Klassiker“ des antiken Triers, die Porta Nigra und das Amphitheater.

Erholung vom stressigen Stadtleben fand man in der Antike – zumindest als gutbetuchter Römer – auf dem eigenen Landgut (lat. villa). Den antiken Vorbildern folgend suchten daher auch die Lateiner am Ende des Tages die Ruhe und Abgeschiedenheit einer villa, die heute in rekonstruierter Form im „Archäologiepark Villa Borg“ bei Perl besichtigt werden kann. Dort konnte nach einer kurzen Besichtigung der Exkursionstag entspannt ausklingen. 

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