Französisch als zweite Fremdsprache

Warum Französisch lernen?


Es gibt viele gute Gründe, die französische Sprache zu lernen:
Französisch ist – nach Deutsch – die am häufigsten gesprochene Muttersprache in der Europäischen Union (64 Millionen Menschen in Frankreich, Belgien, Luxemburg).

 

- Französisch ist eine gesprochene Sprache. Wer sie erlernt, wird schnell feststellen, dass das erworbene Wissen praktisch angewendet werden kann: im Urlaub, bei den zahlreichen Städtepartnerschaften, bei Austauschen. So wird nicht nur der Zugang zu einer Sprache, sondern auch zu den Menschen, die diese Sprache sprechen, eröffnet.

- Französisch als Sprache des wichtigsten Wirtschaftspartners der BRD bietet gute Berufschancen. Englisch wird heute oft als Voraussetzung angesehen, Französisch ist eine wichtige – manchmal vielleicht entscheidende -  Zusatzqualifikation. Zahlreiche binationale Studiengänge (mit Studienabschlüssen für beide Länder) werden beispielsweise von der Universität Mainz angeboten. Arbeitschancen ergeben sich somit für Deutschland und für französischsprachige Länder.

- Französisch als Weltsprache wird von 180 Millionen Menschen weltweit gesprochen und ist somit eine wichtige internationale Verkehrssprache.

- Französisch eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für das Erlernen weiterer moderner Fremdsprachen. Die Schlüsselfertigkeiten (Verstehen und Sprechen / Schreiben) werden eingeübt, wobei – wie schon genannt – Fleiß und Ausdauer unerläßlich sind – Qualitäten und Fertigkeiten, die für andere Sprachen genauso gelten. Insbesonders das Erlernen weiterer romanischer Sprachen wird durch das Französische erleichtert; z.B. das Erlernen der spanischen Sprache (ab Klasse 9): Spanisch und Französisch stimmen in der Grammatik und im Wortschatz vielfach überein, so dass die erworbenen Vorkenntnisse aus dem Französischen eine rasche Progression im Spanischen ermöglichen.


Unterrichtsprinzipien des Französischen
Zielsetzung ist die Kommunikation mit Muttersprachlern. Im Anfangsunterricht bedeutet dies: Verständigung mit Gleichaltrigen über die eigene / die fremde Lebenswirklichkeit.
Die Unterrichtsprinzipien des Französischen sind vergleichbar mit denen des Englischunterrichts:
- weitgehende Einsprachigkeit;
- permanente Sprachanwendung im situativen Kontext;
- große Betonung des Mündlichen und der Korrektheit im schriftlichen Gebrauch.
Anforderungen an den Lernenden
- Französisch ist eine gesprochene Sprache. Daher erfordert es die Bereitschaft, Sprache nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst produktiv zu verwenden (schreiben / sprechen). Für eine korrekte Aussprache sowie das flüssige Verwenden einer Sprache sind Bereitschaft zur mündlichen Beteiligung und Freude am Verfassen von Texten erforderlich.
- Französisch ist eine komplexe Sprache. Grammatische Regeln müssen gelernt und korrekt angewendet werden, Verbkonjugationen müssen beherrscht werden, Vokabeln müssen genau gelernt werden (beispielsweise Akzente nicht vergessen). Dauerhaftes Üben – auch daheim – ist unerlässlich. Daher  wird von den Lernenden die Bereitschaft erwartet, genau und ausdauernd zu arbeiten und sich auch mit schwierigeren Sachverhalten auseinanderzusetzen, um diese zu verstehen.