Klassenfahrt nach Marburg

15.07.

Am Montag, den 6. Juli, trafen wir uns mit Herrn Neumann-Welkenbach und Frau Weißenfels in Kastel am Bahnhof, um nach Marburg in die Jugendherberge zu fahren. Mit sichtbarer Vorfreude und den Worten: „Hätten wir weniger eingepackt, würden wir jetzt besser in den Zug passen!“ stiegen wir ein. Nachdem wir dann in Frankfurt umgestiegen und in Marburg unsere Koffer in ein Koffertaxi gepackt hatten, mussten wir an der Lahn entlang zur Jugendherberge  laufen. Angekommen und mit einem Mittagessen gestärkt, bezogen wir erstmal unsere Zimmer, um dann für eine Stadtführung in die Stadt zu gehen. Die nette Stadtführerin trafen wir am Marktplatz. Sie lief mit uns herum und zeigte uns Beispielsweise die Reste der alten Stadtmauer. Am Ende der Führung stiegen wir bis ganz nach oben zum Schloss. Da dies aber leider geschlossen war und wir nicht hineingehen konnten, brachte sie uns zum sogenannten Hexenturm, in dem früher Menschen, von denen man dachte, sie seien Hexen, eingesperrt wurden. Der Turm war noch ganz erhalten und wir wurden – nicht zu lange - in einer dunklen Zelle des Turms eingeschlossen.

Abends nach dem Essen gingen wir ins Kino mit der 7a und der 7b. Zur Auswahl standen zwei Filme: Minions oder Jurassic World und jeder suchte sich das aus, was er am liebsten gucken wollte.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir uns in einem kleinen Bus auf den Weg in den Kletterwald. Es gab verschiedene Parcours und einige von uns nahmen sogar die große Herausforderung an und kletterten den „Mount everest“, den schwersten Parcour, der bis zu 12 m hoch ist.

Als alle wieder heile unten waren, fuhren wir zurück zur Jugendherberge und genossen unsere Freizeit, in der wir zum Beispiel in die Stadt gehen konnten. Auch an diesem Abend versammelten wir uns, diesmal für die Disko. Dort herrschte Partystimmung und sogar die Lehrer tanzten. Aber um 10 Uhr war die Disko zu Ende und alle kamen müde und mit schmerzenden Füßen wieder in der Jugendherberge an. Da die Nachtruhe schon begonnen hatte, blieb gerade noch Zeit, die Zähne zu putzen und ins Bett zu gehen.

Am Mittwoch stand eine Kanufahrt auf der Lahn an. Dazu verstauten wir alle unsere Sachen in einer (hoffentlich) wasserdichten Tonne und schon konnte es losgehen! Nach etwa einer viertel Stunde hatten so gut wie alle verstanden, wie man mit einem Kanu umgeht und konnten es auch lenken. Bald hielten wir an, um eine Pause zu machen, dann ging es auch schon wieder zurück. Bis dahin war noch niemand ins Wasser gefallen, aber natürlich hatten es ein paar darauf abgesehen. Fast wieder am Ziel fielen die drei Jungs dann auch ins Wasser.

Den restlichen Tag hatten wir Freizeit, nur abends grillten wir noch zusammen im Hof.

Mehr oder weniger ausgeschlafen fuhren wir am Donnerstagmorgen mit dem Zug zu einem Badesee, um Wasserski, Wakebord oder Kneebord zu fahren. Mit Neoprenanzügen und Schwimmwesten versehen klappte das Fahren nach ein paar Versuchen bei manchen so gut, dass sie sogar mehrere runden um den See drehen konnten.

Am letzten Abend setzen wir uns nochmal gemeinsam mit den Parallelklassen in den Hof und jede Klasse musste ein Spiel oder einen Vortrag organisieren. Das war ein sehr schöner Ausklang.

Dann brach schon unser letzter Tag in Marburg an, an dem wir nur noch das Chemikum besuchen wollten. Also packten alle ihre Koffer und liefen zum Chemikum. Ausgestattet mit Kittel und Schutzbrille durften wir einige Versuche durchführen, um anschließend mit den Beweisen den Täter eines Verbrechens zu überführen.

Im Zug zurück nach Mainz war die Freude groß, wieder nach Hause zu kommen, aber wir fanden es auch alle schade, dass wir nicht noch länger zusammen bleiben konnten.

Insgesamt hatte es allen sehr gut gefallen und das Programm, insbesondere das Wasserski fahren, kam sehr gut bei uns an!

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