Informationsabend „Auslandsaufenthalt“ der Ex2Changer

04.12.

Am Dienstag, den 6.11.12, fand in der Aula ein Informationsabend zum Thema Auslandsaufenthalte statt, präsentiert und moderiert von Frau Behlau und der Ex²changer-AG. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Behlau wurden die schuleigenen Austauschprogramme vorgestellt. Zwei Zehntklässler unserer Schule stellten den Kanada-Austausch vor, mit dem sie selbst vor den Herbstferien weg gewesen waren. Die kanadischen Austauschpartner leben in der Nähe von Vancouver in British Columbia und kommen Deutschland nach den Osterferien 2013 besuchen. Schon vorher, am Anfang des Jahres, bekommen die jetzigen Neuntklässler die Möglichkeit, sich für diesen Austausch im kommenden Schuljahr anzumelden (für Jahrgangsstufe Zehn).

Anschließend stellte Frau Simon einen weiteren Austausch nach British Columbia vor, der zu einem rheinland-pfalz-weiten Programm gehört und mit dem ausgewählte Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klasse von Schulen aus dem ganzen Bundesland zehn Wochen in dortigen Gastfamilien verbringen. Kurz erwähnt wurde von Frau Simon noch, dass sie bald in den neunten Klassen einen einwöchigen Austausch nach Prag vorstellen wird.

Für Elft- und Zwölftklässler bietet das FLG einen Amerikaaustausch an, der von Herrn Bauer und Frau Köhler geleitet wird, und an diesem Abend vorgestellt wurde. Anmelden können sich die jetzigen Zehnt- und Elftklässler im April 2014.

Die MSS-Leiterin Frau Dech, die die Ansprechpartnerin für Schüler ist, die ihr Auslandsjahr während der Oberstufe oder der 10. Klasse verbringen möchten, stellte die gängigsten Modelle vor, wie man das Auslandsjahr oder- halbjahr legen kann und wie sich das auf das folgende Schuljahr auswirkt.

Anschließend gaben die Mitglieder der Ex²Changer-AG in ihrer PowerPoint-Präsentation praktische Tipps aus eigener Erfahrung, denn die Mitglieder dieser AG sind Schüler, die bereits ein halbes oder ein ganzes Jahr im Ausland verbracht haben. Sie erzählten, wie sich das Aussuchen des Landes und einer passenden Organisation gestaltet und worauf dabei zu achten ist. Dann berichteten sie wie man, nachdem man angenommen wurde, Kontakt zu der Gastfamilie aufbaut und sich auf die Auslandszeit vorbereitet. Im Ausland angekommen, zeigten die Schüler, wie das Einleben laufen kann und wie man mit möglichen Konflikten umgeht. Auch die „Zeit danach“ wurde behandelt: das Fernweh und wie man sich in der Schule und privat wieder einlebt. Ein zentraler Satz dabei war „Es ist nicht besser, es ist nicht schlechter, es ist anders!“, womit gemeint ist, dass man offen sein sollte und das andere Land mit den anderen Menschen und den anderen Sitten nicht zu sehr mit seiner Heimat vergleichen sollte. Und es wurde deutlich, dass die Schüler die von ihnen im Ausland gesammelten Erfahrung nicht missen wollten.

Nach ihrem Vortrag konnte man den Schülern an Ständen, an denen sie Bilder und Souvenirs ausgestellt hatten, zu ihrer Auslandszeit alle Fragen stellen, die noch unbeantwortet geblieben waren oder sich einfach detaillierter erzählen lassen, wie sie diese Zeit erlebt hatten. Insgesamt war es ein gelungener Abend und das Interesse von Schülern und Eltern sehr groß, so dass die Letzten erst gegen 21.30 Uhr die Aula verließen.

 

Katja K., 10c

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