Skiexkursion

25.02.

Die Skifreizeit nach Tulfes, Tirol, fand in der letzten Januarwoche statt und wurde von Frau Schmidt-Licht und Herrn Fischer geleitet. Insgesamt fuhren 22 Schüler/innen aus der Jahrgangsstufe 12 mit. Die Anreise erfolgte per Bus. Nach der ca. neunstündigen Fahrt erreichten wir die Jugendherberge und bezogen unsere Zimmer.

Der erste Tag begann mit der Skiausleihe. Wer keine eigene Ausrüstung hatte, konnte sich diese vor Ort ausleihen. Anschließend ging es zum ersten Mal mit dem Sessellift auf den Berg. Die Gruppe wurde in Anfänger und Fortgeschrittene aufgeteilt. Während die Anfänger, unter Leitung von Herr Fischer, die blauen Pisten befuhren, trauten sich die Fortgeschrittenen, gemeinsam mit Frau Schmidt-Licht, auf die roten und schwarzen Abhänge am Schartenkogel und Glungezer.

Die Mittagspause verbrachten wir in der Regel auf einer Alm- Hütte. Dort konnten wir etwas zu essen bestellen oder uns mit einem Lunchpaket aus der Jugendherberge stärken. Das war auch nötig, denn  gerade für Anfänger, ist Skifahren extrem kräftezehrend. Riesige Portionen Kaiserschmarren gaben uns aber wieder die nötige Energie zurück.

Nach dem Mittagessen ging es wieder auf die Piste, wo wir täglich bis zu 27 Pistenkilometer zurücklegten. Erstaunlich zu sehen war, dass, gerade bei der Anfängergruppe, schon am ersten Tag große Fortschritte gemacht wurden. Dieses Bild sollte sich in den folgenden Tagen noch stärker verdeutlichen.

Gegen 16 Uhr endete der Skitag und wir fuhren per Sessellift zurück in die nahegelegene Jugendherberge. Nun begann unsere freie Zeit, in der wir Tischkicker spielten, mitgebrachte Brettspiele oder einfach nur vom anstrengenden Skitag entspannten.

Um 18 Uhr gab es dann Abendessen. Anschließend reflektierten wir die Ereignisse des Tages. Wir nahmen Fahrtipps von Herrn Fischer und Frau Schmidt-Licht entgegen und analysierten Videoaufnahmen, die während den Abfahrten entstanden sind. Am vorletzten Abend hatten wir unseren bunten Abend, zu dem in Kleingruppen Spiele vorbereitet wurden.

Insgesamt herrschte ein immer entspanntes Klima und es gab nie ernsthafte Unstimmigkeiten. In der Regel hatte jeder Tag einen ähnlichen Ablauf mit folgendem Ergebnis: Die Anfänger wurden immer sicherer und viele fuhren schließlich im Parallelschwung, während die Fortgeschrittenen vor allem die Carving-Schwünge verbesserten und sich auch in steilem Gelände bewährten. Eine echte Bewährungsprobe war dabei das „Kanonenrohr“,  eine steile schwarze Buckel-Piste unterhalb des Schartenkogels.  Auch ernsthafte Verletzungen blieben aus. Andere Gruppen in der Jugendherberge hatten da eher weniger Glück, in Form von Knochenbrüchen und Gehirnerschütterungen. Die hatten wohl nicht so tolle Lehrer, wie wir ;)

Tobias M. (MSS 11)

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