Da blieb kein Socken trocken -

21.05.

Marathonis des FLGs versuchen vergeblich, dem Regen davon zu laufen

„Augen zu und durch“ lautete die Parole der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Mainz-Marathon. Bei widrigsten Bedingungen, geprägt durch Wind, niedrige Temperaturen und nicht enden wollende Regenschauer, bahnten sich in diesem Jahr fünf für das FLG an den Start gegangene Staffeln ihren Weg durch die Mainzer Innenstadt. Mit Ausnahme des 11er-Jahrganges waren alle Jahrgangsstufen in den Teams vertreten.

In diesem Jahr galt es, sich gegen insgesamt 600 teilnehmende Schulstaffeln aus der Region Mainz und Umgebung zu behaupten. Die Konkurrenz war dementsprechend beim größten Ekidenlauf Deutschlands mit einem Läuferfeld von knapp 3000 Schülerinnen und Schülern enorm hoch.

Pünktlich um 9.30 Uhr, als sich die erste Läufergruppe für den Start vorbereitete,  zogen von der ebschen Seite her kommend die ersten dicken dunklen Wolken über die rheinland-pfälzische Hauptstadt und bescherten allen Teilnehmenden die erste unfreiwillige Regendusche. Versuche, vor dem Regen zu flüchten und sich unterzustellen, blieben erfolglos, da der Regen einfach nicht mehr aufhören wollte. Somit galt es für die jeweiligen Staffelläuferinnen und -läufer, die rund vier Kilometer Laufstrecke mit nassen Socken und Schuhen zu bewältigen.

Den Platzierungen nach zu urteilen, versuchten einige Schüler, dem Regen regelgerecht davon zu laufen. Dies äußerte sich letztendlich in zwei Top-10-Platzierungen, die die Laufstaffeln „männlich unter 62 Jahre“ (6. Platz, Zeit: 1:42 Std.) und „männlich 62 bis 84 Jahre“ (9.Platz, Zeit: 1:32 Std.) erreichen konnten. In Anbetracht der hohen Teilnehmerzahl sind diese Platzierungen als eine super Leistung zu beurteilen. Auch die anderen drei an den Start gegangenen Teams brachten allein durch ihr Durchhaltevermögen ihre Leistungsbereitschaft sowie ihre Freude am Sport zum Ausdruck und durften sich mit den Platzierungen 24, 35 und 41 belohnen.

Die tatkräftige Unterstützung einzelner Elternteile und der engagierte Einsatz der Sport-Kollegen Lahr und Reichert sorgten nicht zuletzt am Start, an den Wechselstationen und im Zieleinlauf für einen reibungslosen Ablauf, an die ich an dieser Stelle wiederholt ein „Herzliches Dankeschön“ richten möchte. Durch die spontane Einrichtung einer FLG-Marathon-Whats-App-Gruppe konnten alle Beteiligten über diesen improvisierten Live-Ticker die aktuellen Standorte der jeweiligen Läufergruppen erfahren, was zu einem fleißigen Mitfiebern und Anfeuern über die Handytastatur führte. 

Zum Abschluss trafen alle Läuferinnen und Läufer sowie alle Helferinnen und Helfer am gemeinsam vereinbarten Sammelpunkt ein. Die Erleichterung und Erschöpfung stand einigen Schülern deutlich ins Gesicht geschrieben, sodass nach einer kurz gehaltenen Verabschiedung, bestehend aus Medaillenübergabe, Danksagung und Gruppenfoto, alle Beteiligten nach Hause gehen und sich unter die wohl verdiente warme Dusche begeben konnten.

Zu guter Letzt bleibt noch zu erwähnen, dass sich pünktlich zum abschließenden Gruppenfoto die Sonne blicken ließ und sich in allen Gesichtern ein zufriedenes und stolzes Lächeln breit machte.

Ein großes Dankeschön auch an Herrn Schröder und Herrn Lahr, die die Organisationsleitung übernahmen!

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